Second look und third look Laparoskopie

SECOND LOOK LAPAROSKOPIE (SLL)

Die Prinzipien der SSL wurden zuerst durch Swolin eingeführt, um die Ergebnisse einzelner chirurgischer Verfahren auszuwerten. 

Diese Prinzip wurde schnell Routine und von vielen Gynäkologen genutzt, da es eine Möglichkeit darstellt, neu aufgetretene oder wiedergekommene Verwachsungen zu lösen. 

Dr. Daniel Kruschinski ist einer der wenigen Operateure weltweit, der eine „second look Operation“ (SSL) ca. sieben Tage nach der eigentlichen Operation durchführt. 

Durch Dr. Kruschinskis Erfahrung ist das Risiko der Entstehung von Adhäsionen und die daraus resultierende Notwendigkeit einer erneuten Operation deutlich reduziert. 

Er beherrscht die erforderlichen fortgeschrittenen mikrochirurgischen und laparoskopischen Techniken und hat tausende von Stunden damit verbracht sehr schwierige, zeitaufwendige und chirurgisch risikoreiche Verfahren durchzuführen. 

EIne wiederholte Verwachsungsoperation ist in solchen Fällen weniger ausgedehnt und benötigt für gewöhnlich nicht das gleiche Ausmaß an Trennungen, die während des primären Eingriffs zu der erneuten Bildung von Adhäsionen geführt haben. 

Das Gleiche zeigte Jansen, der davon berichtet, dass eine second-look Operation zu einer wesentliche Reduktion von Verwachsungen führt wie man bei einer third-look Operation feststellen kann. 

Trimbos-Kemper berichtet über eine Verringerung der Anzahl von Schwangerschaften, die sich unerwünscht nicht in der Gebärmutter entwickeln, bei Frauen, die sich einer SSL unterzogen haben, obwohl die Rate der intrauterinen Schwangerschaften gleich blieb. 

Surry und Kollegen sahen eine Schwangerschaftsrate von 52,1% in der Gebärmutter bei 31 Patientinnen, die eine frühe SSL nach einer Beckenrekonstruktionsoperation durchführen ließen. 

Andere potentielle Vorteile der second-look-Operation beinhalten die Möglichkeiten des Chirurgen die Wirksamkeit chirurgischer Techniken oder Hilfsmittel zu beurteilen, genauso wie sie dem Patienten eine verantwortliche Einschätzung einer wahrscheinlichen Prognose liefern können. 

„THIRD LOOK LAPAROSKOPIE“ 

Dr. Kruschinski bietet Patienten, bei denen die Symptome noch drei Monate nach einer second-look-Operation persistieren eine third-look-Laparoskopie (eine dritte laparoskopische Operation) an. 

Ein Chirurg beurteilt eine Verbesserung der Verwachsungsskala als Erfolg, während der Patient eher die Besserung der Symptome oder deren Verschwinden als Erfolg betrachtet! 

Nach einer Operation können einige Verwachsungen zurückkehren, der Chirurg kann die Reduktion der Verwachsungen als eine Besserung messen, während der Patient sagt, dass er/sie noch unter Schmerzen leidet und daraus schlussfolgert, dass die Adhäsionen wieder da sein müssen. 

In einigen Fällen liegt eine deutliche Besserung der Verwachsungen vor (bis 90%), aber  einzelne kleine Verwachsungen können sich an bestimmten Stellen gebildet haben und können hier ausgeprägte Schmerzen verursachen. 

Daher kann eine third-look-Laparoskopie helfen, diese kleinen Verwachsungen, die für die Schmerzen ursächlich sind, aufzufinden und sie dann dringend zu behandeln. 

Trimbos-Kemper und Mitarbeiter führen bei Patienten, die eine Trennung von Verwachsungen bei einer frühen second-look-Operation erfahren haben, eine weitere third-look-Laparoskopie durch. Sie berichten, dass mehr als die Hälfte der während einer second-look-Laparoskopie durchtrennten Verwachsungen nicht wieder auftreten.

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