Wie werden Verwachsungen diagnostiziert ?

 
  • Wenn Adhäsionen chronische Schmerzen mit sich bringen, ist es sehr schwierig sie korrekt zu diagnostizieren. 
  • Diagnostische Verfahren wie Blutuntersuchungen, Röntgenuntersuchungen, Computer- oder Kernspintomographien sowie Ultraschalluntersuchungen können Adhäsionen nicht nachweisen. 
  • Jedoch muss Ihr behandelnder Arzt erst andere medizinische Bedingungen untersuchen und wird hierfür die geeigneten diagnostischen Verfahren verordnen. 
  • Wenn sich die Ergebnisse als normal herausstellen und keine pathologischen Auffälligkeiten vorliegen, so kann eine diagnostische Laparoskopie (Bauchspiegelung) angezeigt sein. 
  • Eine diagnostische Laparoskopie ist die einzige Untersuchung, die das Vorhandensein von Adhäsionen und/ oder einer Endometriose bestätigen kann. 
  • kann es sich bei einer diagnositschen Laparoskopie um eine "„Quid pro quo Situation“" handeln, weil operative EIngriffe die Bildung von Adhäsionen bedingen können. 
  • Ärzte diagnostizieren Adhäsionen für gewöhnlich während einer chirurgischen Sitzung wie zum Beispiel einer Laparoskopie (Bauchspiegelung, bei der über ein kleines Loch in der Bauchdecke eine Kamera eingebracht wird um somit die Organe sehen zu können). 
  • Wenn man dabei Adhäsionen findet, so können diese während der gleichen Sitzung gelöst werden. 
  • Untersuchungen wie Bluttests, Röntgenuntersuchungen und Computertomographien können zur Erkennung der Ausdehnung von adhäsionsbedingten Problemen hilfreich sein. 
  • Wie auch immer kann nur während einer Operation die Diagnose „ Adhäsionen“ eindeutig gestellt werden. 
  • Die Diagnose einer Darmobstruktion kann gestellt werden aber ohne einen operativen Eingriff ist nicht eindeutig zu sagen ob Adhäsionen dafür verantwortlich sind.
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